Im Norden der Niederlande ist das Familienunternehmen Meinardi zu Hause. Ein vielseitiger Betrieb, der seit Generationen landwirtschaftliche Erzeugnisse produziert. Im vergangenen Frühjahr setzte Inhaber Huib Meinardi hier als Erster die neue Heaterbox XL ein. Er erzählt vom Familienunternehmen, den Produkten und davon, wie nachhaltige Wärme zu einer frühen und erfolgreichen Ernte beiträgt.
Met boerderijwinkels in Winschoten en Noordbroek weten bezoekers uit heel Groningen — en daarbuiten — Meinardi te vinden voor hun dagelijkse boodschappen. ‘We willen graag lokaal produceren én onze producten ook lokaal aan de man brengen’, vertelt Huib.
Het bedrijf bestaat uit drie takken: akkerbouw, tuinbouw en de boerderijwinkels. “Op het akkerbouwbedrijf verbouwen we onder andere aardappelen, graan en suikerbieten op 140 hectare. Aan de tuinbouwkant telen we asperges en aardbeien. Deze producten verkopen we rechtstreeks aan de consument via onze twee boerderijwinkels. Met de productie erbij zijn we actief op vijf locaties”, legt Huib uit.
De oorsprong van het bedrijf ligt in het ‘denken in generaties’. Huib: ‘Onze geschiedenis gaat ver terug. Het bedrijf is ontstaan uit de families van mijn vader en moeder. Aan mijn vaders kant ben ik de zesde generatie, aan mijn moeders kant zelfs de dertiende.’ Door de jaren heen voegde elke generatie iets nieuws toe. Zo begon Huib op zijn vijftiende met de teelt van asperges en aardbeien. ‘Ik geloof in kleinschaligheid en directe vermarkting. Zo blijf je baas over je eigen product. In onze boerderijwinkels draait het dan ook om kwaliteit én beleving. Mensen drinken een kop koffie of kijken mee bij de verwerking van de asperges.’
„Mit fünfzehn habe ich mit Spargel und Erdbeeren angefangen. Erst ganz klein, neben meiner Ausbildung. Ich hatte immer die Idee, unsere Produkte direkt an die Verbraucher zu verkaufen“, erzählt Huib. „Ich hatte nie den Ehrgeiz, ganz groß zu werden. Ich glaube gerade an kleine Strukturen und Direktvermarktung. So behält man selbst die Kontrolle über sein Produkt, und das gefällt mir.“ Das Absatzgebiet liegt vor allem in Groningen. Die örtlichen Jumbo-Supermärkte sind wichtige Abnehmer der Gartenbauerzeugnisse. Den größten Teil des Umsatzes erzielt Meinardi jedoch in den eigenen Hofläden. „Wir setzen immer auf hochwertige Produkte.“
Weil Meinardi vor allem saisonale Produkte anbaut, hat jede Jahreszeit ihren eigenen Rhythmus. Besonders viel zu tun gibt es im April, Mai und Juni. Dann werden Spargel und Erdbeeren geerntet, während zugleich das Pflanzen, Legen und Säen der Ackerbaukulturen auf Hochtouren läuft. „Nach dem Spargel geht die Erdbeerernte ab Juli noch bis Dezember weiter. Die Ackerbaukulturen ernten wir im August, September und Oktober. Im März starten dann wieder die Vorbereitungen für die neue Saison. Eigentlich gibt es hier das ganze Jahr über etwas zu tun“, erklärt Huib.
In diesem Jahr stellte Heatplus die Heaterbox XL vor: eine neue, flexibel einsetzbare Variante der bekannten Heaterbox. Diese mobilen Biomasseheizanlagen liefern vorübergehend nachhaltige Wärme für ganz unterschiedliche Projekte und werden mit Holzpellets betrieben. Während die bisherige Heaterbox in einem Container untergebracht ist, befindet sich die XL in einem Lkw-Auflieger. Dadurch lässt sich die Anlage einfach transportieren und schnell einsetzen – ganz ohne Kran.
Eine Heaterbox ist eine mobile Biomasseheizanlage, die überall dort vorübergehend Wärme liefert, wo zusätzliche Heizleistung benötigt wird. Sie besteht aus einer mit Holzpellets betriebenen Zentralheizungsanlage mit integriertem Pelletbunker und Aschebehälter. So lässt sich an ganz unterschiedlichen Standorten schnell eine vorübergehende und nachhaltige Wärmeversorgung einrichten.
Im vergangenen Frühjahr kam die Heaterbox XL erstmals bei Meinardi während der Spargelsaison zum Einsatz. „Wir haben auf vier Hektar eine Anlage installiert, mit der wir die Spargelernte vorziehen können. Wir wollen nämlich immer zu Ostern am Markt sein, aber Ostern liegt natürlich jedes Jahr anders. Da kommt man ums Heizen nicht herum“, erklärt Huib.
Gemeinsam mit Cogas Tech wurde dafür ein Heizsystem mit Schläuchen im Boden und einem Heizungsverteiler angelegt, um die Wärme über das Spargelfeld zu verteilen. Anschließend stellte sich die Frage, wie sich diese Wärme am besten erzeugen ließe. „Wir sind hier in Groningen, einer erdbebengefährdeten Region. Das macht es schon schwierig. Einen neuen Gasanschluss zu bekommen, ist eigentlich kaum möglich. Außerdem brauchen wir die Wärme nur für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum. Schließlich kamen wir über Cogas Tech zu Heatplus.“
Bereits im vergangenen Jahr hatte Meinardi erfolgreich eine Heaterbox eingesetzt. Für dieses Projekt fiel die Wahl auf die neue Heaterbox XL, weil sie gut zum Wärmebedarf des Spargelfelds passte. „Für uns ein schöner Schritt nach vorn, gerade bei Leistung und Geschwindigkeit. Wir haben die Anlage am 4. März eingeschaltet und konnten am 18. März den ersten Spargel ernten. Da sieht man erst richtig, was Wärme beim Pflanzenwachstum bewirkt. Für uns ist das einfach eine richtig tolle Lösung“, erzählt Huib lächelnd. Alle Heaterboxen lassen sich aus der Ferne auslesen. So kann unter anderem der Brennstoffvorrat überwacht werden. Störungen werden sofort sichtbar, und die Anlage kann bei Bedarf nachgeregelt werden. Dank dieser Fernüberwachung kann Heatplus rechtzeitig reagieren, wenn zum Beispiel Brennstoff nachgefüllt werden muss. Das entlastet die Kunden, sodass sie sich möglichst ganz auf ihre eigene Arbeit konzentrieren können. „Über das Nachfüllen des Brennstoffs musste ich eigentlich gar nicht nachdenken. Der Lkw von Heatplus stand schon wieder da, bevor ich überhaupt daran gedacht hatte.“
Zum Schluss erzählt Huib noch von der Zusammenarbeit und davon, wie wichtig ein verlässlicher Partner ist. „Was ich wirklich angenehm finde – und wofür ihr, glaube ich, auch bekannt seid –, ist diese gewisse bäuerliche Bodenständigkeit im Unternehmen. Eine Acht-bis-fünf-Mentalität gibt es da nicht. Neulich bekam ich zum Beispiel eine Meldung von der Anlage. Dann ist es einfach gut, jemanden anrufen zu können, auch nach fünf.“
Huib führt den Betrieb gemeinsam mit seiner Frau. Auch ihre drei Kinder und Huibs Eltern helfen mit. „Wer später was machen möchte und in welcher Rolle, wird sich noch zeigen. Schön ist, dass das Interesse auf jeden Fall da ist. Besonders wichtig finde ich, dass man etwas macht, das zu einem passt und einen glücklich macht“, sagt Huib. „Wir sind ein echtes Familienunternehmen. Jeder hilft mit oder trägt auf seine Weise etwas bei.“ Für die Zukunft gibt es genug Pläne, aber noch nichts Konkretes. „Das hängt natürlich auch von der nächsten Generation ab und davon, was sie möchte oder machen wird. Wir machen jedenfalls weiter!“, lacht Huib.
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